Wir freu­en uns sehr Ih­nen mit­teilen zu kön­nen, dass am 15. März 2018 die TURBA Gallery in der Stephanus­straße 23 in Han­no­ver er­öff­net hat ! Den Auf­takt bil­de­te die Einzel­aus­stel­lung „Dear Construction, Please Remember My Position“ der BS-Pro­jects Sti­pen­dia­tin Ira Konyukhova (*1984, Udomlja, UdSSR).
Wir be­dan­ken uns in die­sem Zuge herz­lich bei der Stadt Hannover für die Projek­traum­för­der­ung!

Ab 21:00 ging es wei­ter zur Open­ing Par­ty im Apartment (Falkenstraße 1, Hannover) ! Ge­spielt wurden Hits aus den 90er Jahr­en, die ein­e Band­breite an Gen­der-Po­si­tion­en in der rus­sisch­en Pop-Musik auf­zei­gen.

Über die A­rbeit, die in der Aus­stel­lung bis zum 15.04.2018 zu sehen waren, schreibt Ira Konyu­khova: "Bei der 2-Kanal-Video­in­stal­lat­ion geht es um Mi­grat­ion, bei der zwei Si­tua­tion­en be­trachtet und ei­nan­der ge­gen­über­ge­stellt wer­den: Mi­gra­tion von einem Land in ein an­der­es und Mi­gra­tion auf ein­en an­der­en Planet­en. Das Ge­fühl von Angst vor dem Ver­las­sen (werden) und die gei­sti­ge Ent­frem­dung er­fah­ren die Cha­rak­te­re bei­der Ge­schicht­en. Die Re­flex­ion­en der Pro­ta­go­nis­ten über ihre be­vor­ste­hen­de Rei­se bil­den die Haupt­er­zähl­ung der Vi­deo­in­stal­la­tion. Neue Tech­no­lo­gien, durch die es mög­lich wur­de, nicht nur Ent­fern­un­gen mit einem ein­zi­gen Klick zu über­win­den, son­dern auch die Be­we­gung ei­ner an­der­en Per­son zu ver­fol­gen, sind mit per­sön­lich­en Er­inner­ung­en und ei­ner Be­schrei­bung des Weg­es ve­rbun­den, dess­en zeit­liche Er­fahr­ung nicht di­gi­ta­li­siert wer­den kann.
In­dem ich die Struk­tur klas­sisch­er Scien­ce-Fict­ion-Fil­me an­wend­e, ent­wer­fe ich eine Hypo­the­se für die außer­ir­dische Zu­kunft als ei­nen kon­stan­ten Mi­gra­tions­prozess. Von der Un­ter­wer­fung der Schwer­kraft be­freit, sind die Pro­ta­go­nist­en des Films ge­z­wung­en, ei­nen neu­en Dreh­punkt in ei­ner Ge­samt­heit von Schwarz, Blau oder Grün zu finden. In ei­nem Zu­stand ver­schwom­men­er Gren­zen zwischen er­ha­ben und ba­nal, po­li­tisch und ästhet­isch, stell­ten sich die Fra­gen einer mensch­lich­en Be­ding­ung für die neue un­bekannten Räume, wo immer sie sein mögen."

Ge­för­dert aus Mi­tteln der Atelier- und Pro­jekt­raum­för­de­rung des Kul­tur­büros der Landes­haupt­stadt Hannover, der STIF­TUNG Spar­da-Bank Hannover, der Dr. Christiane Hackerodt Kunst- und Kultur­stiftung, Hoch­schule für Bildende Künste Braunschweig und J.D.S...


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